Ge|dan|ken, die


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16 Apr 08
19
25

Regenspaziergang  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium

Bin losgelaufen, ohne Ziel
mit meinem Kopf voller Gedanken,
die sich weder aussprechen
noch ordnen lassen.

In mir, ein Konzert besetzt mit Streichern,
mit melancholischen Klängen
und so traurigen Melodien.
Danach kein Applaus,
sondern nur mitfühlendes Schweigen.

Regentropfen begleiten meinen Gang,
immer weiter in meine Gedankenwelt,
merke nicht mehr, was um mich geschieht.
Spüre einzig die Feuchte in meinem Gesicht,
und weiß, dass sie nicht nur vom Regen kommt.

Ich gehe weiter,
sehe am Horizont erste Sonnenstrahlen,
spüre allmählich eine Wärme,
und fange an, wieder zu lächeln.

Am Ende steh ich da und stelle fest,
dass irgendwo ein Ziel in Sicht ist.
Und merke, langsam und behutsam,
wie sich meine Gedanken anfangen
von selbst zu ordnen.

12 Apr 08
13
37

Tagtraum  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium

Ich sehe uns,
zusammen an einem fremden Ort,
kennen Nichts, nur uns beide
und Niemand, der uns erkennt.

Wir entdecken zusammen Neues
und verbringen die Zeit,
sind uns Nahe
und haben keine Geheimnisse…

-

Es war ein Traum,
aber doch so real,
es war ein echtes Gefühl,
als wir uns berührten.

Wann sind wir endlich so,
im echten Leben?
Leg mich wieder hin,
um mit dir zusammen zu sein.

24 Mrz 08
16
35

freundschaft  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium

Wenn man zusammen Freude spürt,
am liebsten nicht loslassen möchte,
immerzu glücklich ist,
und mit Spannung den nächsten Moment erwartet;
ohne zu denken, alles sagt,
und zuhört, ohne zu antworten,
einfach ruhige Momente gemeinsam verbringt,
und einfach mal schweigend Redet,
dann ist das die Liebe –
die sich nur Freunde geben können.

23.Sept.2007

23 Mrz 08
11
35

der weg  

Cat.: ein gedankengang, gedichte, lebensweisheiten, sammelsurium

Einen Weg zu finden ist schwer,
wenn man sein Ziel nicht kennt.
Aber auf der Suche nach eben diesem Ziel,
finden wir viele, kleine Pfade,
immer neue Wege,
welche sich am Ende
zur Straße des Lebens fügen.

23.Sept.2007

21 Mrz 08
23
18

zusammenhalt  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium

Alles zieht im Zeitraffer vorbei,
Du stehst still,
von deinen Gefühlen gefesselt.
Du wünschst dir nichts sehnlicher
als alles zu verstehen.

Sehe, wie es dir schlecht geht,
- wegen mir? -
will dich nicht mehr verlieren,
gar hergeben.
Hoffe, dass du mich nicht verlässt,
sind doch füreinander da.

Wir leben gemeinsam die selben Träume,
haben alles geplant, was es zu planen gab
und verwirklicht, was wir konnten.
Zusammen können wir Dinge schaffen,
die alleine unerreichbar scheinen.

Ich warte,
darauf, dass wir wieder zusammen Leben,
zusammen Träumen.
Warte – auf Dich!

11
29

ende?  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium

Keine Reaktionen,
Keine Meldungen.

Momente vergingen,
in denen ich Jemanden gebraucht hätte,
Jemanden, wie Du es für mich warst.

Ich würde sagen, ich vermisse dich,
weiß aber nicht, ob es auch so ist.

Dachte, Dich nicht mehr zu verlieren,
weiß nicht, wie weit ich das schon habe…

gew. Caja

14 Feb 08
20
59

körpersprache  

Cat.: ein gedankengang, nachdenkliches, sammelsurium

manchmal sagt uns ein anderer mehr als er will, und dazu muss derjenige noch nicht mal mit uns sprechen…

31 Jan 08
22
00

veränderung  

Cat.: ein gedankengang, nachdenkliches, sammelsurium

jeder verändert sich, auf irgendeine art und weise. fast jeden tag. immer. nur ob man es selbst wahrnimmt ist die frage.

17 Dez 07
17
09

ungewisse zukunft  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium

Die Schatten der Sehnsucht
lassen uns vergessen was wir haben.
Zu viele Gedanken um Nichts
verharren hier und da im Anderswo
und warten nur darauf
uns lautlos in ihren Bann zu ziehen.

Pläne von Unerreichbarem scheinen greifbar,
wissen nicht, wohin wir zuerst blicken sollen.
Der schöne Klang der Ferne
lässt uns den Moment vergessen,
mit jedem Wimpernschlag aber
läuft uns die Zeit davon,
folgt rastlos ihrer Bestimmung.

Wir fühlen uns befreit,
wissen aber nicht von was.
Wir wollen uns nicht verändern,
können die Veränderung aber nicht aufhalten,
stellen uns trotzdem gegen sie
bis wir erschöpft zusammenbrechen.

Die Erinnerung bleibt,
aber die Taten sind vergessen.
Und so finden wir uns wieder,
mit der Vergangenheit in unseren Händen
und das Einzige was uns hilft
ist der verschwommene Blick vorraus -
ins Unbekannte.

Kevin Deubert, 9.-17.12.2007

16 Dez 07
14
50

einschätzung  

Cat.: ein gedankengang, nachdenkliches, sammelsurium

woher sollen andere wissen was mit einem los ist, wenn man es nicht einmal selbst weiß?