einschätzung
Cat.: ein gedankengang, nachdenkliches, sammelsurium16. Dezember 2007
woher sollen andere wissen was mit einem los ist, wenn man es nicht einmal selbst weiß?
woher sollen andere wissen was mit einem los ist, wenn man es nicht einmal selbst weiß?
das leben ist für mich ein großer, unübersichtlicher und langer weg. wir unterteilen uns diesen weg selbst in kleine abschnitte, seitenpfade, abzweigungen und sonst was. und zu jedem abschnitt können wir andere finden, welche sich dazu entschließen ein stück des weges mit uns zu gehen. manche gehen eine sehr lange zeit mit einem, manche verlassen einen schon wieder an der nächsten gabelung. der eine läuft kürzer mit einem zusammen, der andere etwas länger, wiederrum ein anderer will garnicht mehr von unserer seite weichen. manchen läuft man irgendwann nochmal über den weg - nach vielen tagen, monaten oder jahren - andere haben sich entschieden einen komplett anderen weg zu gehen und sind für immer aus dem blickfeld entschwunden…
verstehen können wir alles, nur wie wir es verstehen ist jedem seine eigene interpretation
was andere flapsig als “nichts” bezeichnen können,
kann für uns einen höheren wert haben als wir uns selbst eingestehen wollen
auch der stärkste feind lässt sich am einfachsten mit seinen eigenen waffen besiegen
wer ist eigentlich für das drehbuch unseres lebens verantwortlich?
“wer sein ziel kennt, findet den weg”
laotse
manchmal ist es besser, wenn man ein hobby als hobby beibehalt. wenn man es zu seinem beruf macht, kann es sein, dass es schnell an seinen reizen und späßen abnimmt
erst wenn man die entfernung oder das nicht mehr dasein von etwas richtig wahrnimmt, schätzt man jeden moment, in dem man sich wieder näher fühlt
ein anfang bedeutet immer ein ende von etwas anderem. oder andersrum?