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Archive for the 'gedichte' Category

träume  

Cat.: ein gedankengang, gedichte, sammelsurium
11. März 2010

Träume, ersponnene Gedankenbilder
und doch so real.
Gefühlvoller als die Realität,
unsicherer als die Wirklichkeit,
und doch eine Tatsache zum festhalten.

Oftmals für die Nacht vorbehalten,
ergreifen sie uns auch tagsüber -
versüßen wenige Sekunden
wodurch ein kleiner Augenblick,
zur wichtigsten Erinnerung des Seins werden kann.

zeitgedanken  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium
05. Oktober 2009

Zeitlos, stehengeblieben an diesem Ort,
wo sich der meilenweite Blick in die Zukunft
zusammen mit den warmen, intensiven Sonnenstrahlen
gemeinsam im Nebel verschlingt.

Die letzten Jahre sind komplett aus dem Gleichgewicht,
alle Möglichkeiten unterliegen den Gewalten der Gefühle
welche uns zwingen viele, kleine Fragmente
irgendwie in unseren Händen zum Gesamtbild zu setzen,
ohne eine Rücksicht darauf zu haben
wie sich die Umwelt auf dieses Spiegelbild konzentriert.

Trotzdem spinnen sich die Träume weiter
und trügen das Ganze in seinen einzelnen Windungen,
langsam schleicht ein Gewissen an das Tageslicht,
sodass es keine ungefesselten Gedanken mehr gibt,
und die einzige Sicherheit die nicht hinterfragt wurde zeigt,
dass die Zeit schon längst vergessen ist.

Sehnsucht  

Cat.: gedichte, sammelsurium
30. Juni 2009

Weiß nicht, was die letzten Tage mit mir geschieht,
kann es nicht beschreiben, da es mir so lange verwehrt.
Du erweckst in mir Gefühle und Momente
welche ich schon lange für vergessen hielt.

Ich erwarte jeden Augenblick, den ich mit dir verbringe,
kann es nicht abwarten noch mehr von dir zu wissen,
dich besser zu kennen
oder mehr zu lieben.

Wenn du in meiner Nähe bist
raubst du mir meine ganze Konzentration,
und ich bekomme Nichts um uns mehr mit,
doch die Konsequenzen sind mir egal -
solange ich dein Lächeln sehe
wenn wir beide die Situation realisieren.

Merke, dass es dir genau so geht
dass du meine Nähe erwiederst,
dich noch enger an mich schmiegst
und wir einfach die Zeit genießen -
Jeden Atemzug, den wir gemeinsam tun
und jeden Gedanken, den wir zusammen denken.

Meine Sehnsucht nach dir steigert sich im Unterbewussten,
bis sie zu groß wird und mich völlig ergreift.
- Ich will bei dir sein, um den Schmerz zu vergessen -
In diesen Momenten tut mir jede Minute weh
in der ich auf eine Antwort, ein Zeichen von dir warte.

wie weit noch…  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium
19. Mai 2009

Viel zu viel Gedanken in einer Situation,
die mir erscheint wie schonmal erlebt.
Aber diesmal habe ich das Verlangen,
alles zu einem besseren Ende zu bringen

Jeden Abend, mein Blick durch’s Fenster,
mit der Zuversicht, uns beide zu sehen -
Weit fort von hier, der tristen Umgebung,
wo uns niemand erlaubt das zu sein was wir sind,
hin, zu dem Ort, wo wir uns beide im Traum immer begegnen.

Das Verlangen loszurennen,
in die neue, in unsre Welt,
ergreift mich immer wenn ich deine Stimme höre.
Nehme dich an der Hand, solange du magst,
und laufe mit dir, wohin du gehst.

Auf dem Weg, den wir dabei gehen,
sehe ich jeden Tag neue Seiten von dir.
Manche erscheinen mir vertraut,
andere bringen mich zum Nachdenken,
und wieder weiß ich nicht,
wie ich dich schätzen und lieben soll.

Am Schluss meiner Gedanken,
steht immernoch der Wunsch,
alles nur noch besser zu beenden
- wenn es überhaupt enden muss.

Sag es mir…  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium
22. April 2009

Neue, ungewohnte Vertrautheit,
verbindet uns auf einmal so stark -
wo wir uns doch schon so lange kennen.

Seit kurzem erfüllt sich jeder Tag mit Freude,
wenn du das erste bist, an das ich denke.
Sehe alles, was ich sehen will verstärkt,
und kehre Nichtiges aus meinem Blickfeld.

Und doch will ich mich nicht festlegen,
ob das alles nicht nur ein Spiel, ein schlechter Film ist.
Bin ich doch bei jedem kleinsten Rückschlag enttäuscht,
und vertieft in zerschmetternden Gedanken.

Melancholie gesellt sich somit dem Glück hinzu,
und teilt sich mit ihm die gleichen Wege.
Zusammen erscheint vieles so unklar,
und das Einzige, was ich gerne wüsste,
sind deine letzten, unausgesprochenen Worte…

farbenspiel  

Cat.: ein gedankengang, gedichte, nachdenkliches, sammelsurium
10. Oktober 2008

Mein Kopf gleicht einem Buch
gefüllt mit leeren Seiten, leeren Gedanken.
Am Ende nur ein Wort, dein Name
nur was du mir sagen willst, weiß ich nicht.

Im Raum unsrer Zweisamkeit
versteckt – zwischen Gesellschaft und Liebe
bist du so anders, so vertraut.
Aber sobald uns jemand sehen kann,
sind tausende Farben nur noch schwarz-weiß.

Nun fühle ich mich verlassen.
Es ist einsam, kalt.
Und um mich innerlich zu wärmen fange ich langsam an,
mir meine Umgebung in bunten Tönen vorzustellen -
In der Hoffnung, dass du auch die Farben siehst.

schöner tag  

Cat.: gedichte, sammelsurium
26. Juli 2008

Auf unserer kleinen Reise
vergeht jeder Tag mit dir
als wäre er nur der Bruchteil einer Minute.

Sobald es dämmert, liegen wir nebeneinander
und beobachten die Sterne im Himmel,
welche uns sanft in dieser Nacht umgeben.

Du säuselst leise etwas vor dich hin,
dann schläfst du ein -
ich lausche deinen Atemzügen und folge dir.

Am nächsten Morgen, von den Sonnenstrahlen geweckt
sehe ich, wie du neben mir liegts, noch ruhig schläfst -
ich freue mich, dass du mir wieder einen Tag mit dir schenkst.

unentschlossen  

Cat.: ein gedankengang, gedichte, sammelsurium
19. Juli 2008

Bin eingeengt,
im zwielichten Vakuum meiner Gefühle,
weiß nicht welcher der Wege der richtige ist.
Ich weiß nur, dass jeder mit einem falschen Schritt beginnt.

Nach einem Gespräch wirkt alles anders
trotzdem ändert und klärt sich nichts.
Wie soll ich was einschätzen oder ordnen,
wenn jeder seine Chance ausnutzt
und mir das Selbe nicht gleich erzählt?

Beim Blick in den Spiegel
sehe ich euch alle, statt mein Ebenbild.
Will niemanden aus diesem Bild verlieren,
aber jeden noch viel besser kennen,
um zu wissen, wie weit ich ihm vertrauen kann.

Weiß nicht, wer mir wichtiger ist.
Fühle mich unsicher in dem was ich tu.
Lass mich überraschen, von euren Reaktionen,
um mich dann für das Richtige zu entscheiden,
nachdem ich von jedem der Wege,
nicht alleine, sondern mit jedem von euch
ein kleines Stück gegangen bin.

strandabend  

Cat.: ein gedankengang, gedichte, sammelsurium
08. Juli 2008

Meeresrauschen – als einziger Klang
während sich hinter uns
die Spuren im Sand zum Horizont ziehen

Worte sind jetzt überflüssig
wir denken gemeinsam, schweigend
und so rauscht die Zeit an uns vorbei

Die Wolken, schon länger verflogen,
die Sonne wärmt uns sanft -
schimmert, bevor sie weiter untergeht

Die Wellen verwischen nun jeden Abdruck
und so sie sieht es aus
als wären wir seit Stunden keinen Schritt gegangen

Wir stehen uns gegenüber
und ich sehe den letzten Sonnenstrahl in deinen Augen
spüre deine Nähe, dein Lächeln
nehm dich in meinen Arm
und wir sind glücklich.

Vertrauen  

Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium
21. April 2008

Ich sehe dich lachen, wenn du weinst
und weinen, wenn du in dir lachst.
Nur weil du nicht zeigen willst,
wie’s dir wirklich geht.

Weiß nicht mehr, wie ich dich schätzen soll,
werde selten schlau aus deinem Handeln.
Würde Einiges dafür hergeben
nur um dich ein bisschen zu verstehen.

Alles ist durcheinander,
und Vieles in letzter Zeit verändert.
Weißt ja selbst nicht was du machen sollst,
aber stellst dich doch irgendwie deinen Problemen.

Ich bekomme mit, was dich beschäftigt
höre dir zu und bin für dich da,
und versuche dir das Gefühl zu geben,
dass du mir vertrauen kannst – wenn du willst.