ungewisse zukunft
Cat.: gedichte, nachdenkliches, sammelsurium17. Dezember 2007
Die Schatten der Sehnsucht
lassen uns vergessen was wir haben.
Zu viele Gedanken um Nichts
verharren hier und da im Anderswo
und warten nur darauf
uns lautlos in ihren Bann zu ziehen.
Pläne von Unerreichbarem scheinen greifbar,
wissen nicht, wohin wir zuerst blicken sollen.
Der schöne Klang der Ferne
lässt uns den Moment vergessen,
mit jedem Wimpernschlag aber
läuft uns die Zeit davon,
folgt rastlos ihrer Bestimmung.
Wir fühlen uns befreit,
wissen aber nicht von was.
Wir wollen uns nicht verändern,
können die Veränderung aber nicht aufhalten,
stellen uns trotzdem gegen sie
bis wir erschöpft zusammenbrechen.
Die Erinnerung bleibt,
aber die Taten sind vergessen.
Und so finden wir uns wieder,
mit der Vergangenheit in unseren Händen
und das Einzige was uns hilft
ist der verschwommene Blick vorraus -
ins Unbekannte.
Kevin Deubert, 9.-17.12.2007
